In den USA einstellen von Deutschland: Arbeitgeberleitfaden

Allgemeine Orientierung, keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Prüfe vor der Umsetzung die Anforderungen für deinen konkreten Fall.

Ein deutsches Unternehmen, das eine Person in den USA einstellt, braucht zuerst einen Bundesstaat und eine Gemeinde. Erst danach lässt sich ein belastbares Modell wählen. US-Arbeitsverhältnisse sind keine einheitliche Bundes-Checkliste: Payroll, Lohnregeln, Urlaub, Workers’ Compensation, Arbeitslosenversicherung und Unternehmensregistrierung können vom physischen Arbeitsort abhängen. Vergleichen Sie direkte Auslandsanstellung, eine geeignete US-Konzerngesellschaft und einen Employer of Record (EOR), und dokumentieren Sie für jede Pflicht die verantwortliche Partei.

Kurzantwort

Deutscher Arbeitgeber mit einer Person in den USA
Tatsächliche Situation Ausgangspunkt
Neue angestellte Person lebt und arbeitet in einem US-Bundesstaat Zuerst Bundesstaat wählen, dann Registrierung, Payroll, Arbeitsrecht, Versicherung und Steuern abbilden
Bestehende angestellte Person wird vorübergehend aus Deutschland entsandt Einwanderung, US-Lohnsteuer und Entsenderegeln der deutsch-amerikanischen Rentenversicherung getrennt prüfen
Remote-Person plant Umzug oder Arbeit in mehreren Bundesstaaten Vorherige Ortsfreigabe verlangen und jeden Bundesstaat vor Arbeitsbeginn neu prüfen
Unabhängige Fachperson mit echtem unternehmerischem Spielraum Bundes- und Bundesstaatentests auf die tatsächliche Zusammenarbeit anwenden

Ist es eine lokale US-Anstellung, Entsendung oder Arbeit in mehreren Bundesstaaten?

Erfassen Sie Staatsangehörigkeit und Arbeitsberechtigung, Wohnadresse, jeden physischen Arbeitsort, erwartete Dauer, Aufgaben, Berichtslinie und Vollmachten, bevor Sie ein Modell wählen.

  • Eine lokale US-Anstellung ist eine dauerhafte Tätigkeit an einem US-Arbeitsort, auch wenn Arbeitgeber und Kunden anderswo sitzen.
  • Bei einer vorübergehenden Entsendung arbeitet die Person bereits für das deutsche Unternehmen und wird für einen begrenzten Zeitraum in die USA geschickt.
  • Eine bundesstaatenübergreifende Remote-Person arbeitet regelmässig in mehreren Bundesstaaten oder zieht um.
  • Ein Contractor führt ein tatsächlich unabhängiges Unternehmen. Die Vertragsüberschrift schafft diesen Status nicht.

Der Leitfaden Deutschland ausserhalb der EU erklärt die allgemeinere Planung. Dieser Leitfaden ergänzt die US-Ebenen Bund, Bundesstaat und Gemeinde.

Warum muss der Arbeitsstaat zuerst feststehen?

Offizielle Bundes- und Bundesstaatenquellen zeigen, dass Lohn- und Überstundenanforderungen je nach Bundesstaat variieren können. Das Verzeichnis des US-Arbeitsministeriums führt zu den Arbeitsbehörden der Bundesstaaten. Die Small Business Administration erklärt zudem, dass der Standort Steuern, Registrierung und Regulierung beeinflusst.

Erstellen Sie vor der Freigabe eine Standortkarte:

  • Wohn- und regelmässige Arbeitsadresse mit Stadt und County;
  • Büro, Kundenstandort oder Coworking Space;
  • geplante Reisen und Arbeit in anderen Bundesstaaten;
  • bundesstaatliche und lokale Regeln zu Lohn, Überstunden, Urlaub und Hinweisen;
  • Behörden für Lohnsteuer, Arbeitslosenversicherung und Workers’ Compensation;
  • Beurteilung von Unternehmensregistrierung und Registered Agent; und
  • nächster Prüftermin sowie Prozess für Ortsänderungen.

Eine Rechtswahlklausel verdrängt möglicherweise nicht die zwingenden Regeln am tatsächlichen Arbeitsort. Bestätigen Sie die Wirkung der Klausel und die anwendbaren Anforderungen nach dem relevanten Bundesstaaten- und lokalen Recht.

Was erfordert die direkte Anstellung durch das deutsche Unternehmen?

Der IRS erklärt, dass eine in den USA bei einem ausländischen Arbeitgeber beschäftigte Person grundsätzlich dem US-Abzug für Social Security und Medicare unterliegt. Ausnahmen können sich etwa aus einem anwendbaren Sozialversicherungsabkommen ergeben. Die IRS-Einstellungsinformationen nennen ausserdem die Prüfung der Arbeitsberechtigung, die Social Security Number der Person und den Steuerabzug als zentrale Arbeitgeberaufgaben.

Weisen Sie für die direkte Route namentliche Verantwortliche zu:

  1. Employer Identification Number und Bundeskonten für Beschäftigungssteuern;
  2. bundesstaatliche und lokale Lohnsteuer sowie Lohnmeldungen;
  3. Registrierung zur Arbeitslosenversicherung des Bundesstaats;
  4. Workers’ Compensation über den richtigen Bundesstaatenweg;
  5. ausländische Unternehmensregistrierung und gegebenenfalls Registered Agent;
  6. Payroll-Kalender, Lohnabrechnungen und Jahresformulare;
  7. Benefits, Spesenersatz und Pflichtinformationen; und
  8. Personalunterlagen, Aufbewahrung und Behördenkorrespondenz.

Gehen Sie nicht davon aus, dass ein Payroll-Dienstleister rechtlicher Arbeitgeber wird oder die Haftung des Unternehmens übernimmt. Verlangen Sie eine schriftliche Verantwortungsmatrix und Eskalationskontakte.

Wie passen Form I-9 und Arbeitsberechtigung zusammen?

Form I-9 prüft Identität und Arbeitsberechtigung einer in den USA eingestellten Person. Das Formular erteilt selbst weder ein Visum noch eine Arbeitsbewilligung.

Nach den USCIS-Anweisungen wählt die angestellte Person aus den zulässigen Dokumenten. Ein Arbeitgeber kann eine bevollmächtigte Vertretung für die Arbeitgeberprüfung bestimmen, bleibt aber für deren Verstösse verantwortlich. Prüfen Sie beim Onboarding die aktuelle Formularausgabe, Fristen, Dokumentenprüfung, Aufbewahrung und eine mögliche E-Verify-Pflicht für den konkreten Arbeitgeber und Bundesstaat.

Wenn Sponsoring oder ein Statuswechsel nötig sein könnte, holen Sie vor Zusage von Startdatum oder Arbeitsort US-Einwanderungsberatung ein.

Welche Lohn- und Arbeitsregeln brauchen eine Prüfung?

Auf Bundesebene kann der Fair Labor Standards Act über Unternehmens- oder Individualabdeckung gelten. Das Arbeitsministerium erklärt, dass erfasste, nicht befreite Personen grundsätzlich für Stunden über 40 in einer Arbeitswoche mindestens das Eineinhalbfache ihres regulären Satzes erhalten.

Das ist nur die Bundesebene. Prüfen Sie Bundesstaat und Gemeinde für:

  • Mindestlohn und Überstunden, gegebenenfalls tägliche Regeln;
  • Befreiungsklassifikation und Gehaltsanforderungen;
  • Lohnrhythmus, Abrechnungen und zulässige Abzüge;
  • Pausen und Arbeitszeiterfassung;
  • bezahlten Krankenurlaub und andere gesetzliche Abwesenheiten;
  • Spesenersatz und Remote-Arbeitsmittel;
  • Diskriminierungsschutz, Anpassungen und Pflichtaushänge;
  • Schlusslohn, Beendigungsprozess und Personalakten; und
  • Wettbewerbsbeschränkungen, Vertraulichkeit und geistiges Eigentum.

Verwenden Sie keinen allgemeinen “at-will”-Satz als vollständige Beendigungsanalyse. Lassen Sie Angebot, Richtlinien und Beendigungsprozess von US-Arbeitsrechtsexpertise an Ort und Rolle anpassen.

Was ändert sich bei einer vorübergehenden Entsendung aus Deutschland?

Eine Entsendung beginnt mit einem anderen Sachverhalt als eine neue lokale US-Anstellung. Die Deutsche Rentenversicherung erklärt, dass für eine in den USA aufgenommene Beschäftigung grundsätzlich US-Regeln gelten. Eine qualifizierende, vorübergehend vom deutschen Arbeitgeber entsandte Person kann jedoch bis zu 60 Monate in der deutschen Rentenversicherung bleiben. Die Bescheinigung D/USA 101 dokumentiert die anwendbare Zuordnung.

Das bilaterale Abkommen koordiniert die Rentenversicherung, nicht jeden deutschen Sozialversicherungszweig. Klären Sie getrennt:

  • US-Einwanderungskategorie und erlaubte Tätigkeiten;
  • Lohnmeldungen und Steuerabzug auf Bundes- und Bundesstaatsebene;
  • deutsche Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung;
  • ausstellende Stelle der Bescheinigung und Antragszeitpunkt;
  • Entsendevereinbarung, Benefits, Reisen und Rückkehrbedingungen; und
  • individuelle Steuererklärungen und Abkommensbehandlung.

Verwenden Sie die Entsendeausnahme nicht für eine direkt für eine unbefristete US-Rolle rekrutierte Person.

Wie wird der Beschäftigungsstatus geprüft?

Für Bundesbeschäftigungssteuern erklärt der IRS, dass die Substanz wichtiger ist als die Bezeichnung. Er betrachtet Hinweise zu Verhaltenskontrolle, finanzieller Kontrolle und Beziehung der Parteien.

Fragen Sie, ob die Person Methode und Zeitplan bestimmt, Leistungen am Markt anbietet, wesentliches Geschäftsrisiko trägt, Arbeitsmittel stellt, Gewinn oder Verlust erzielen kann und unabhängig von der Unternehmensorganisation handelt. Prüfen Sie danach die gesonderten Tests des relevanten Bundesstaats und anderer Bundesgesetze. Ein günstiges Ergebnis nach einem Test entscheidet nicht alle Regelwerke.

Wenn die Rolle nach dauerhafter, beaufsichtigter Arbeit in der Organisation aussieht, vergleichen Sie Anstellungswege statt sich auf einen Contractor-Vertrag zu verlassen.

Welches Beschäftigungsmodell passt?

Modelle für ein deutsches Unternehmen mit einer Person in den USA
Kann passen, wennZu prüfen
Deutsches Unternehmen als direkter Auslandsarbeitgeber Das Unternehmen will die direkte Beziehung und kann die bundesstaatliche Einrichtung dauerhaft führenEIN, Bundesstaatenregistrierung, Payroll, Arbeitslosigkeit, Workers' Compensation, Arbeitsbedingungen und Steuern
US-Konzerngesellschaft Eine geeignete Gesellschaft besteht oder die Gruppe dauerhafte US-Aktivitäten aufbautGesellschaftszweck, Bundesstaatenregistrierung, Payroll, Benefits, Konzernpflichten und Governance
Echter Contractor Die Person nach allen relevanten Tests ein unabhängiges Unternehmen führtBundes- und Bundesstaatenklassifikation, Steuerformulare, IP, Daten, Versicherung und Praxis
Employer of Record Anstellung richtig ist und im gewählten Staat kein geeigneter Konzernarbeitgeber bereitstehtGenaue Arbeitgebergesellschaft, Bundesstaatenabdeckung, Rollenfreigabe, Einwanderungsgrenzen, Angebot, Benefits, Verantwortungen und Ausstieg

Wann kann ein EOR helfen?

Ein EOR kann helfen, wenn die Beziehung eine Anstellung sein soll, der Arbeitsstaat gewählt ist und keine geeignete US-Konzerngesellschaft bereitsteht. Der EOR ist im vereinbarten Modell der lokale rechtliche Arbeitgeber, während das deutsche Unternehmen die geschäftliche Arbeit steuert. Die Dokumente sollten Payroll, Benefits, Workers’ Compensation, Personalunterlagen, Arbeitsberechtigungsprüfung und Beendigungsschritte zuordnen.

Im datierten EOR-Ablauf von Deel wird Deel als rechtlicher EOR ausgewählt. Der Ablauf fragt Land, Standort, Visabedarf, Rolle, Seniorität, Aufgaben, Vergütung und Arbeitsmodell ab. Er enthält Rollen- und Standortbeschränkungen vor Angebot und Vertragsprüfung. Verlangen Sie schriftliche Bestätigung zur genauen US-Arbeitgebergesellschaft, Bundesstaatenabdeckung, Rolle, Benefits und Verantwortungsverteilung.

Wenn das Modell nach dem Vergleich passt, können Sie Deels Beratungsseite öffnen und ein Angebot für den genauen US-Bundesstaat anfordern (öffnet in neuem Tab). Vergleichen Sie die Antwort mit direkter Auslandsanstellung und einer geeigneten US-Gesellschaft.

Wann kann ein EOR ungeeignet sein?

Ein EOR kann ungeeignet sein, wenn bereits eine passende US-Gesellschaft besteht, der Anbieter Bundesstaat oder Rolle nicht unterstützt, die Position eigene Unternehmenslizenzen erfordert oder dauerhafte US-Aktivitäten eine eigene Gesellschaft rechtfertigen. Ein EOR entscheidet weder Betriebsstätte, Bundesstaaten-Nexus noch Einwanderungsposition des deutschen Unternehmens und macht aus einer angestellten Person keinen Contractor.

Was braucht eine gesonderte Steuerprüfung?

Aktuelle Abkommensverzeichnisse des US-Finanzministeriums und IRS führen die Dokumente zum DBA Deutschland-USA. Prüfen Sie zusätzlich die aktuelle Länderseite des Bundesfinanzministeriums und wenden Sie die relevanten Instrumente zusammen mit US-Bundesrecht, Bundesstaatenrecht und deutschem Recht an. Gehen Sie nicht davon aus, dass eine einzelne Abkommenstagezahl Payroll oder Unternehmenssteuer klärt.

Holen Sie schriftliche Beratung ein zu:

  • Ansässigkeit und physischen Arbeitstagen der Person;
  • Lohnsteuerabzug und Meldung auf Bundes- und Bundesstaatsebene;
  • Abkommensentlastung und deutscher Meldung;
  • US trade or business oder Betriebsstätte des deutschen Unternehmens;
  • bundesstaatlicher Körperschaftsteuer, Franchise Tax, Sales Tax oder anderem Nexus; und
  • Verrechnungspreisen und Konzernvereinbarungen bei einer Gruppengesellschaft.

Öffnen Sie die Analyse neu, wenn die Person Abschlussvollmacht erhält, lokale Aktivitäten leitet, Verkaufstätigkeit beginnt oder den Bundesstaat wechselt.

Eine praktische Einstellungsakte

Bewahren Sie Standortkarte, Arbeitsberechtigungsablauf, Bestätigungen der Bundes- und Bundesstaatenkonten, Payroll-Kalender, Workers’ Compensation-Nachweis, Arbeitslosenversicherungssetup, genehmigtes Angebot und Richtlinien, Klassifikationsanalyse, Steuermemo, Benefit-Übersicht, Verantwortungsmatrix, Erneuerungstermine und Ortsfreigabe auf. Halten Sie fest, wer jeden Punkt prüft und wann die nächste Prüfung stattfindet.

Wie wählt das Unternehmen ein Modell, ohne unterschiedliche Angebote zu vergleichen?

Erstellen Sie eine schriftliche Anfrage für den gewählten Bundesstaat und die Gemeinde. Nennen Sie deutsches Vertragsunternehmen, Adresse, Staatsangehörigkeit oder bestehende Arbeitsberechtigung, Aufgaben, Vollmachten, Vergütung, Benefits, Arbeitsplan, Ausrüstung, Reisen und geplanten Start. Direkte Payroll-Beratung, Konzerngesellschaft und EOR-Anbieter sollen dieselbe Rolle beschreiben und bepreisen. Ein Angebot für einen anderen Bundesstaat oder eine Contractor-Beziehung ist keine vergleichbare Antwort.

Verwenden Sie eine Verantwortungsmatrix mit den Spalten Aufgabe, verantwortliche rechtliche Gesellschaft, ausführende Partei, Frist, Nachweis, Korrekturkontakt und Ausstiegsverantwortung. Nehmen Sie Bundes- und Bundesstaatensteuerkonten, Form I-9, Payroll, Arbeitslosenversicherung, Workers’ Compensation, Pflichtinformationen, Benefits, Zeiterfassung, Spesen, Urlaub, Sicherheit, Daten, Ausrüstung und Beendigung auf. Fragen Sie, wer jede Meldung unterzeichnet und wer einen Fehler bezahlt oder ausgleicht. So werden Lücken sichtbar, die eine allgemeine Leistungsbeschreibung verdecken kann.

Vergleichen Sie den gesamten Betriebsaufwand und nicht nur die Angebotsgebühr. Erfassen Sie interne Stunden, Bundesstaatenregistrierung, Benefit-Administration, Betreuung der angestellten Person, Wechselkursbehandlung, Vertragsänderungen sowie Beendigungs- oder Übertragungskosten. Notieren Sie Ausschlüsse und unbekannte Zeilen, statt Annahmen einzusetzen. Bei einem EOR ist zu bestätigen, ob Benefit oder Richtlinie durch die benannte Arbeitgebergesellschaft im gewählten Bundesstaat bereitgestellt wird. Bei direkter Anstellung ist zu klären, welche Beratung nur die Payroll berechnet und welche Partei tatsächlich meldet und zahlt.

Setzen Sie eine Startsperre. Bevor die Person Leistungen erbringt, sollten genehmigtes Angebot, Arbeitsberechtigungsprozess, notwendige Konten, Versicherungsnachweise, Payroll-Kalender, Bundesstaateninformationen und Steuereskalation vorliegen. Jeder offene Punkt nennt, ob er die Arbeit blockiert und wer ihn schliessen kann.

Betreiben Sie danach Ortsänderungskontrolle. Die Person braucht vor Umzug, regelmässiger Arbeit in einem anderen Bundesstaat, zusätzlichem Coworking Space oder längerer Reise eine schriftliche Freigabe. Führungskräfte melden Änderungen bei Abschlussvollmacht, Verkaufsgebiet, Führungsaufgaben oder Kundenverhandlungen. Leiten Sie jede Änderung an Payroll-, Arbeitsrechts- und Steuerverantwortliche weiter, bevor sie zum Normalfall wird. Gleichen Sie nach der ersten und dritten Payroll tatsächlichen Arbeitsstaat, Abzüge, Arbeitgeberkosten und Benefit-Wahlen mit der Einrichtungsakte ab und bewahren Sie Korrekturen auf.

Schliessen Sie den Start mit einem einseitigen Entscheidprotokoll ab. Nennen Sie Arbeitgebermodell, Bundesstaat und Gemeinde, verworfene Alternativen, zentrale Annahmen, offene Fragen und die verantwortliche Stelle für jede Folgeaufgabe. Verlinken Sie datierte Behördenseiten und Fachberatung. Registrierungen, Versicherungen, Richtlinien und Anbietervereinbarungen erhalten einen Verlängerungs- oder Prüftermin mit Stellvertretung. Das Protokoll nennt auch Bedingungen für einen Arbeitsstopp, etwa einen nicht genehmigten Bundesstaatenwechsel oder eine abgelaufene Arbeitsberechtigung. So kann eine spätere Führungskraft handeln, ohne das gesamte Projekt neu aufzubauen.

Bewahren Sie das unterzeichnete Protokoll mit den Onboarding-Nachweisen auf, nicht nur in E-Mails. Geben Sie der angestellten Person einen klaren Kontakt für Änderungen bei Arbeitsort, Arbeitsberechtigung und Payroll.

Was gehört in die US-Standortübergabe?

Erstellen Sie eine Standortkarte für die angestellte Person und die Führungskraft. Sie nennt genehmigte Wohn- und Büroadressen, Bundesstaat und Gemeinde, Arbeitgebergesellschaft, normalen Arbeitsplan, Weg für Reisefreigaben und das Team für Arbeitsortänderungen. Verlinken Sie anwendbare interne Richtlinien und offizielle Hinweise, halten Sie die erste Seite aber handlungsorientiert. Eine spätere Führungskraft soll den genehmigten Ort erkennen, ohne eine E-Mail-Kette der Fachberatung durchsuchen zu müssen.

Die Führungskraft erhält eine Ereignisliste für Wohnungswechsel, regelmässige Arbeit in einem weiteren Bundesstaat, neuen Coworking Space, längere Reisen, neue Verkaufs- oder Führungsaufgaben, Verhandlungs- oder Abschlussvollmacht und Änderungen der Arbeitgeber- oder Vertragsgesellschaft. Sie meldet die Fakten an benannte Verantwortliche. Sie entscheidet nicht selbst, ob sich Konto, Meldung, Richtlinie oder Steueranalyse ändert.

Die angestellte Person erhält eine Servicekarte mit Kontakten für Payroll, Benefits, Urlaub, Spesen, Ausrüstung, Sicherheit und Arbeitsberechtigung. Erklären Sie, wie ein Ortswechsel vor seiner Regelmässigkeit gemeldet wird, wohin sich die Person bei Lohn- oder Abzugsfehlern wendet und welche Unterlagen sie aufbewahren sollte. Einwanderungsfragen bleiben auf einem eigenen Eskalationsweg, damit eine betriebliche Antwort nicht mit Arbeitsberechtigungsberatung verwechselt wird.

Testen Sie die Übergabe beim Onboarding an einem konkreten Szenario, etwa einem geplanten Umzug über eine Bundesstaatengrenze. Klären Sie Meldestelle, benötigte Angaben, eine mögliche Arbeitspause und die Verantwortung für die Mitteilung des Entscheids. Erfassen Sie Lücken als zugewiesene Aufgaben. Wiederholen Sie das Szenario bei Wechsel von Führungskraft, Anbieter oder Arbeitgebergesellschaft. Ziel ist kein weiteres Richtliniendokument, sondern eine sichtbare, bundesstaatenspezifische Einrichtung für jene Personen, die sie am ehesten verändern.

Wichtige Begriffe

Wichtige Begriffe

Angestellte Person
Eine Person, die über einen lokalen Arbeitsvertrag beschäftigt wird, wobei der Arbeitgeber für Lohnabrechnung, Sozialabgaben und die Einhaltung des lokalen Arbeitsrechts verantwortlich ist.
Contractor (Selbstständige Person)
Eine selbstständige Person oder ein Unternehmen, das für bestimmte Leistungen auf Basis eines Dienst- oder Werkvertrags beauftragt wird, ohne den arbeitsrechtlichen Schutz oder die Lohnabrechnungspflichten, die für Angestellte gelten.
Employer of Record (EOR)
Ein Drittanbieter, der eine Person im Auftrag eines Kundenunternehmens rechtlich anstellt, in einem Land, in dem das Kundenunternehmen keine eigene Gesellschaft hat, und dabei lokale Lohnabrechnung, Verträge und Compliance übernimmt.
Betriebsstätte
Ein steuerlicher Begriff für eine feste Geschäftseinrichtung oder ausreichende Geschäftstätigkeit in einem Land, die für ein ausländisches Unternehmen lokale Unternehmenssteuerpflichten auslösen kann.
Scheinselbstständigkeit
Die Behandlung einer Person als Contractor, obwohl das lokale Recht sie aufgrund der tatsächlichen Arbeitsbeziehung als Angestellte einstufen würde, was Steuernachforderungen, Bussgelder und arbeitsrechtliche Ansprüche nach sich ziehen kann.

Schlusscheckliste

  • Bundesstaat und Gemeinde vor dem Modellvergleich festlegen.
  • Neue US-Anstellung und vorübergehende Entsendung aus Deutschland trennen.
  • Arbeitsberechtigung über den aktuellen Form-I-9-Prozess prüfen.
  • Payroll, Arbeitsrecht, Versicherung und Registrierung auf Bundes-, Bundesstaaten- und lokaler Ebene abbilden.
  • Contractor-Status nach jedem relevanten Regelwerk statt nach Vertragsbezeichnung testen.
  • Unternehmenssteuer und Bundesstaaten-Nexus getrennt vom Arbeitgebermodell prüfen.
  • Vor Arbeit aus einem anderen Bundesstaat eine Freigabe verlangen.
  • Wenn ein EOR passend bleibt, können Sie über Deels Beratungsseite aktuelle Details zu Bundesstaat, Gesellschaft, Rolle und Benefits anfordern (öffnet in neuem Tab) und das schriftliche Angebot mit einer Alternative vergleichen.

Quellen

  1. IRS, Persons employed by a foreign employer, abgerufen am 24. Oktober 2026
  2. IRS, Hiring employees, abgerufen am 24. Oktober 2026
  3. IRS, Employer Identification Number, abgerufen am 24. Oktober 2026
  4. US-Justizministerium, Form I-9 und E-Verify, abgerufen am 24. Oktober 2026
  5. GovInfo, 29 USC 207 Überstundenstatut, abgerufen am 24. Oktober 2026
  6. US Small Business Administration, Launch your business, abgerufen am 24. Oktober 2026
  7. US-Arbeitsministerium, Arbeitsbehörden der Bundesstaaten, abgerufen am 24. Oktober 2026
  8. US-Arbeitsministerium, Behörden für Workers' Compensation, abgerufen am 24. Oktober 2026
  9. IRS, Employee under common-law rules, abgerufen am 24. Oktober 2026
  10. Deutsche Rentenversicherung, Arbeiten in Deutschland und den USA, abgerufen am 24. Oktober 2026
  11. IRS, United States income-tax treaties A to Z, abgerufen am 24. Oktober 2026
  12. US-Finanzministerium, Tax treaties, abgerufen am 24. Oktober 2026
  13. Deel Help Centre, How to Create an Employer of Record contract, aktualisiert am 7. August 2026, abgerufen am 24. Oktober 2026

Häufig gestellte Fragen

Kann ein deutsches Unternehmen eine Person in den USA ohne US-Tochtergesellschaft anstellen?

Das kann möglich sein, ist aber vom Bundesstaat abhängig. Das deutsche Unternehmen muss Unternehmensregistrierung, Payroll auf Bundes- und Bundesstaatsebene, Arbeitslosenversicherung, Workers' Compensation, Arbeitsregeln und Steuerposition am tatsächlichen Arbeitsort klären oder einen passenden Employer of Record vergleichen.

Welches Bundesstaatenrecht gilt für eine Remote-Person in den USA?

Ausgangspunkt sind alle Orte, an denen die Person physisch arbeitet, sowie die Verbindungen des Unternehmens. Eine bundesstaatliche Rechtswahlklausel verdrängt möglicherweise nicht die zwingenden Regeln am tatsächlichen Arbeitsort. Der relevante Bundesstaat und die Gemeinde brauchen eine eigene Prüfung.

Braucht eine US-angestellte Person Form I-9?

USCIS und IRS erklären, dass Arbeitgeber Form I-9 zur Prüfung von Identität und Arbeitsberechtigung bei Personen verwenden, die in den USA eingestellt werden. Beim Onboarding sind die aktuelle Ausgabe und das aktuelle Verfahren zu prüfen.

Können wir die Person einfach als Independent Contractor bezeichnen?

Die Bezeichnung ist nicht entscheidend. Der IRS prüft für Bundeslohnsteuern Verhaltenskontrolle, finanzielle Kontrolle und die Beziehung der Parteien. Andere Bundes- und Bundesstaatengesetze können zusätzliche Tests verwenden.

Beseitigt ein EOR das US-Steuer- oder Registrierungsrisiko des deutschen Unternehmens?

Aus dem Modell folgt keine automatische Befreiung. Bestätigen Sie die genaue US-Arbeitgebergesellschaft und Verantwortungsverteilung des EOR. Prüfen Sie die eigenen Tätigkeiten, Vollmachten und Bundesstaatenverbindungen des deutschen Unternehmens separat.